• Die Motivation dahinter

    Das Thema Autismus und autistische Wahrnehmung hat mich vom ersten Kontakt mit einem autistischen Kind an fasziniert. Spannend daran finde ich, dass am Phänomen Autismus deutlich wird, wie unsere Weltsicht über unsere Wahrnehmung konstruiert wird. Wir alle sehen die Welt unterschiedlich, bei autistischen Menschen wird dies ganz besonders deutlich. Sich in diese andere Sicht hineinzuversetzen und eine Brücke zu bauen zwischen den verschiedenen Weltbildern sehe ich als unsere Aufgabe in der Arbeit und Therapie mit autistischen und neurotypischen Menschen an. Gleichzeitig interessiere ich mich für Gruppen, die von der Gesellschaft als „fremd“ angesehen und deshalb potenziell ausgegrenzt werden und stelle mir die Frage: Ab wann gehört man nicht mehr dazu? Wie können wir eine tolerantere Gesellschaft fördern, die auch alternative Sichtweisen, bspw. das autistische „Querdenken“ akzeptiert und deren Vorteile erkennen kann?

    In der Arbeit mit Familien geht es mir und meinen Co-TherapeutInnen um die Förderung von gegenseitigem Verständnis und auch das Finden ganz pragmatischer Lösungen, die den Alltag erleichtern.  

  • Unsere Methoden

    • Co-Arbeit bei Paaren und Familien

    • Elemente aus der Verhaltenstherapie, v.a. nach TEACCH

    • Social Stories

    • Entspannungsverfahren

    • Spieltherapeutische Ansätze (Floortime, Intensive Interaction, projektive Verfahren)

    • Arbeit mit dem Scribility-Material
    • Marte Meo- Elemente

    • Elemente aus der Trauma-Therapie 

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